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Medaillenregen für den FRVS bei der ersten Va'a-Sprint-EM

Wettkampf 2 Min. Lesezeit Outrigger-Abteilung
Florian Späth und André Niemann (FRVS) mit ihren Medaillen bei der Va'a-Sprint-EM am Dorney Lake

Bei der ersten Va'a Sprint-Europameisterschaft auf dem Dorney Lake holen die Outrigger des FRVS 1898 zahlreiche Medaillen – und gleich vier Titel im Sechser.

Premiere mit Ansage: Bei der ersten Va'a Sprint-Europameisterschaft, zu der Great Britain Outrigger auf den Dorney Lake westlich von London geladen hatte, war der FRVS 1898 das Maß der Dinge. Bei besten Bedingungen lieferten unsere Outrigger-Sportler:innen über alle Boots- und Altersklassen hinweg Spitzenleistungen – und kehrten mit einem ganzen Bündel Medaillen nach Frankfurt zurück.

Gefahren wurde im Einer (V1) und im Sechser (V6): über 500 m, im V6 zusätzlich als Wendenrennen über 1000 m und 1500 m auf einem 250-m-Kurs. Für das deutsche Team gingen neun Athlet:innen aus Frankfurt, Berlin, Hannover und Ladenburg an den Start – das Frankfurter Kontingent des FRVS prägte das Ergebnis dabei maßgeblich.

Starker Auftakt im Einer (V1)

Schon am ersten Wettkampftag zeigten unsere Einer-Spezialist:innen, dass sie zur europäischen Spitze gehören. Christiane Pape paddelte zu Bronze in der offenen Damenklasse (2:48,14) und zu Silber bei den Master 40 (2:42,67). Florian Späth sicherte sich Bronze bei den offenen Herren (2:25,52) und feierte den EM-Titel bei den Master 40 (2:28,86). Sein Vereinskollege André Niemann machte den Frankfurter Doppelschlag mit Silber bei den Master 40 perfekt (2:29,37). Bei den Master 50 fuhr Lars Littfin in 2:28,83 ebenfalls auf den Silberrang.

Im Sechser (V6) nicht zu schlagen

Am zweiten Tag standen die Mannschaftsrennen an – und hier dominierten die FRVS-Teams die Konkurrenz nach Belieben. Sowohl das Mixed-Boot als auch die Master-40-Herren gewannen jeweils über 500 m (2:03,92 bzw. 2:04,02) und im 1000-m-Wendenrennen (5:26,66 bzw. 5:35,98) – macht vier EM-Titel für den FRVS an einem einzigen Tag. Das deutsche Elite-Boot, in dem ebenfalls Frankfurter saßen, musste sich im Elite Open V6 über 500 m nur um 0,8 Sekunden den Gastgebern aus Großbritannien geschlagen geben (2:00,00, Platz 2).

Christiane Pape (FRVS) mit Medaille auf dem Siegerpodest der Va'a-Sprint-EM.
Christiane Pape (links) auf dem Treppchen – Bronze in der offenen Damenklasse.
Das FRVS-Mixed-Team bei der Goldmedaillen-Siegerehrung am Dorney Lake.
Gold fürs FRVS-Mixed-Boot im V6 – Siegerehrung am Dorney Lake.

Die FRVS-Medaillen im Überblick

  • Christiane Pape – V1 Open Damen: Bronze · V1 Master 40 Damen: Silber
  • Florian Späth – V1 Open Herren: Bronze · V1 Master 40 Herren: Gold
  • André Niemann – V1 Master 40 Herren: Silber
  • Lars Littfin – V1 Master 50 Herren: Silber
  • FRVS Mixed – V6 500 m: Gold · V6 1000 m: Gold
  • FRVS Master 40 Herren – V6 500 m: Gold · V6 1000 m: Gold

Mehr als nur Ergebnisse

So erfolgreich das Abschneiden war – mindestens genauso in Erinnerung bleibt das Miteinander. Das Team wurde überall herzlich empfangen, und den Organisatoren von Great Britain Outrigger gelang es, den für diese Sportart so typischen Spirit und das Gefühl eines echten familiären Miteinanders erlebbar zu machen. Genau diese gemeinsame Leidenschaft verbindet die Outrigger-Szene auch über Ländergrenzen hinweg.

Die Wettkämpfe waren zugleich eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zu den Sprint-Weltmeisterschaften im August in Singapur. Nach der gelungenen Premiere blickt auch der FRVS optimistisch nach vorn: Die European Va'a Sprints haben das Zeug, sich zu einem festen Höhepunkt im europäischen Va'a-Sport zu entwickeln – und unsere Frankfurter Paddler:innen sind mittendrin.

Bildergalerie Klick öffnet groß
Siegerehrung V1 Master 40: Florian Späth (Gold) und André Niemann (Silber), beide FRVS.
Lars Littfin (FRVS) mit Silber bei den Master 50.
Jubel im deutschen Team – mit den Frankfurter Startern.

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